#8 Die Kraft des ehrlichen Mitteilens – Wie Kontakt das Leid nimmt!

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#8 Die Kraft des ehrlichen Mitteilens - Wie Kontakt das Leid nimmt!

“Viele Menschen werden alt, manche dabei erwachsen.”

Liebe Leser,

herzlichen Willkommen im Blog von lifecoach-therapie.com. Hier werde ich explizit auf euch, meine Zielgruppe eingehen, meine Themenbereiche beleuchten und vertiefen. Um den Blog lebendig und spannend zu halten, werde ich diese Artikel mit anonymisierten und verallgemeinerten Klienten-Erfahrungen für euch noch greifbarer machen. Eure Interessen und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt meiner Artikel. Einerseits um euch direkte Hilfestellungen, anwendbare Tipps und Tricks an die Hand zu geben und andererseits, um euch die Scheu zu nehmen Unterstützung zu suchen.

Auch in der Therapiearbeit, im Life Coaching und Begleitung gilt, dass min. 50% des Erfolges auf Vertrauen und Sympathie beruhen. In dem ihr meine Artikel aufmerksam verfolgt, meine Internetseite, die sozialen Medien und Bilder auf euch wirken lasst, werdet ihr ein besseres Gefühl dafür bekommen, ob wir zueinander passen und ich euch das vermittle, wonach ihr sucht. Mentale Gesundheit, Kommunikation, Paartherapie und Sexualtherapie sind ganz fundamentale Bereiche für alle Männer und Frauen, die unser ganzes Leben bestimmen und die wir zudem selbst beeinflussen können. Manchmal provokant, manchmal humorvoll, werde ich Themen aufgreifen, die euch bewegen oder fesseln.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Wenn euch meine Arbeit gefällt, lasst mir doch gerne bei YouTube, Instagram oder Facebook ein Like und ein Abo da. Rückmeldungen, Fragen und Anregungen dürft ihr gerne in die Kommentarfelder schreiben. Wenn ihr mich unterstützen möchtet, könnt ihr mich gerne in eurem Umfeld empfehlen oder eine Bewertung bei Google schreiben. Fazit und Tipps findet ihr wie immer am Ende des Artikels.

“Es gibt Probleme im Außen, aber Konflikte sind immer ein Spiegel des Inneren. Ein Trennungsschmerz, der uns bewegen will, ehrlich zu uns selbst zu sein.”

Probleme sind im Außen, Konflikte im Innen.

Unser Unterbewusstsein und unsere Kernemotionen (Wut, Trauer…) spielen uns dabei einen Streich und wenn Konflikte ausbrechen, dann übernimmt ein Kind-Anteil von uns, ein Überlebensmechanismus.
Erwachsene Menschen können in diesen Momenten ihr Ego sterben lassen und gehen nicht ins Drama der Existenzbedrohung.
Ohne dabei in Schuld oder Trennung zu denken, wird bei sich angefangen und sich ehrlich mitgeteilt. Wir sind kein Baum und können jederzeit unsere Matte nehmen und gehen.

„Change it, love it or leave it!”

Nur ein ehrliches Miteinander, ermöglicht uns den Kontakt, zu uns selbst und zum anderen Menschen.
Allein der Kontakt, die Verbindung hat die Kraft,
– die Projektion,
– den destruktiven Abwehrmechanismus,
– die Trennung zu überwinden.

Kontakt mindert die Not und das empfundene Leid. Denn Leid wird stets aus empfundener Not erzeugt, aus einem inneren Mangel.
Wer das verstanden hat, begibt sich auf den Weg um das Verständnis des inneren Friedens.

„Systeme sind logisch, Menschen sind psychologisch!“

Der Mensch hat zwei grundsätzliche Muster, die er für die Fortpflanzung und das Überleben braucht, dies von der Zellebene bis ins Bewusstsein. Entweder Nähe oder Autonomie.
Diese Muster können beim Menschen sogar gleichzeitig laufen und zeigen sich in der Psychologie der Liebe (paradox und widersprüchlich).
Ohne ein größeres Verständnis um die zwei grundlegenden Bewegungsmuster, erzeugen diese Muster immer erneute Traumata, bis sie durch den Kontakt und ehrliches Miteinander gelöst werden.
Dieser Kontakt braucht nicht zwingend einen anderen Menschen, sondern kann auch nur zu sich selbst hergestellt werden. In echter Verbundenheit zu uns selbst, sind wir auch mit allem verbunden.

Die meisten Menschen haben eine Störung auf der Beziehungsebene, sind nicht im und mit dem Ganzen verbunden, (er-)tragen und reproduzieren ihre Traumata.
Diese Störung der Beziehungsebene zeigt sich allzu oft in einem Überlebenskampf mit sich oder der Umwelt. Das geht sogar soweit, dass man dieses Gefängnis als Schutzraum verteidigt oder den Schmerzkörper kultiviert.  
Wer diese Störung geheilt hat, hat sicher auch weiterhin Probleme und Herausforderungen im Außen, aber er trägt bestenfalls keine Konflikte mehr aus, reduziert sie oder kann sie im Aufkommen auflösen.

„Sehe Dich als Meister in der Ausbildung!“

In seiner Vorstufe zum größeren Bewusstsein, also als „Meister in Ausbildung“, nehmen wir diese Prozesse und Anteile bewusst(-er) war.
Als nächstes lernen wir sie zu kommunizieren und die Gefühle und Ursprünge, die dem zugrundeliegen.
Wenn wir in die Kommunikation gehen, lindern wir das Leid und die Not.
Diese Kommunikation muss wie beschrieben nicht direkt mit einem anderen Menschen stattfinden.

Ein probates Mittel der Selbstreinigung und auch als Klärwerk der Seele bekannt, ist das Schreiben.
Sei hier ehrlich zu Dir, fange bei Dir an, fühle alles nach aber bleibe dabei in Eigenverantwortung und Erkenntnis. Denke in Lösungen und frage Dich, was würde Gott tun? Was würde die Liebe tun?
Bedingungslose, endlose, göttliche Liebe!
Nicht das was eine traumatisierte Gesellschaft in ihrem Zynismus daraus gemacht hat.

Allen Männern sei hier explizit gesagt, das Geschriebene nicht zu verschicken. Schreibe es, lies es am kommenden Tag und schreibe es neu. Wenn es dann drei Tage in Folge nicht mehr verändert werden will, kannst Du es versenden (falls immer noch relevant). Ein mit seiner Ur- Kraft handelnder Mann ist souverän und sein Wort bleibt bestehen!

Diesen Weg gehend, sehen wir das große Ganze immer klarer und konzentrieren uns auf die Lösungen, die das Wohl aller mehren. Nicht auf Leid, Lug oder Trug aufbauen.
Wir sehen alles als eigenen Spiegel. Hören auf zu bewerten und zu beschuldigen.
Denn Schuld hat immer einen Ursprung und dieser liegt immer bei uns selbst.

“Im größeren Bewusstsein, weiß man, dass alles was geschieht, dem eigenen Besten, dem eigenen Wachstum dient.”

"Stirb und werde neu." - J.W. von Goethe

Wer weise ist, überwindet sein Ego und lässt es immer wieder sterben. Übernimmt Verantwortung und sucht nach Weisheit. Stirb und werde neu, so beschrieb es Goethe und selbst Werther war mal jung und leidend.

Die Alternative hierzu ist das Leid, bei mir und anderen. Ich erzeuge wiederkehrend Traumata beim gegenüber und bei mir selbst.
Wer wahrhaft verbunden ist, der durchbricht diesen Wechselkreislauf und kann nicht re-traumatisiert oder durch egal was getriggert werden.
Passiert es doch, ist es die Aufgabe eines selbst, dort hinzuschauen, es zu beleuchten und „weiter“ aufzulösen.

„Im Überlebenskampf muss einer sterben!“

Wenn die grundlegenden psychologischen Bewegungsmuster eines Menschen wie Nähe oder Autonomie abgelehnt werden, dann wird das auf die eine oder andere Art das Überleben selbst gefährden. Ohne größeres Verständnis wird logischerweise einer/ein Teil sterben müssen bzw. die ganze Beziehungsebene zerstört. Das passiert im Übrigen im beruflichen Umfeld genauso, wie im privaten, da wir es überall mit Menschen zu tun haben. Es kann sich in Machtmissbrauch, verbaler und körperlicher Gewalt aber auch in Unterwerfung oder Krankheit zeigen.

Nur im größeren Verständnis der Selbstverantwortung, in der eigenen Bereinigung der Gefühle und Bedürfnisse sieht man schon während den laufenden zwischenmenschlichen Prozessen die Lösungen. Der Wunsch nach Nähe, wie auch nach Autonomie wird nicht abgelehnt. Störungen haben immer Vorrang und nur irritierbares ist wahrhaft stabil und testet, verbessert sich stetig. Durch mehr Vertrauen, entsteht mehr Öffnung und erzeugt so mehr Heilung.
Ein positiver Kreislauf beginnt und neue Erfahrungsmuster werden erlebt.
Im Kontakt können sich die Bedürfnisse regulieren und im gegenseitigen Sein-lassen, findet sich ein Frieden durch Autonomie. Jeder zeigt sich so, wie er ist. Fühlt sich verstanden und gesehen, getragen und geliebt.

„Fick nicht meinen Frieden!“

Kontaktverweigerung/ Verweigerung der Kommunikation durch Angriff, Abwehr, Kompensation oder Manipulation, ist ein deutliches Alarmzeichen, dass die Kind-Anteile die Situation bestimmen.
Verbundene Menschen, beziehungsweise Menschen auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen bemerken dieses Ausweichmanöver, was zusätzlichen Stress bei dem ums Überleben Kämpfenden erzeugen kann, wenn man auf dieses einsteigt oder es anspricht.
In solch einer Gemengelage, empfiehlt es sich die Wellen auslaufen zu lassen und mit örtlicher und zeitlicher Versetzung den Kontakt wieder herzustellen. Achte jedoch darauf, dass beim nächsten Mal nicht über das Wetter gesprochen wird.

In erwachsenen Beziehungen wird kommuniziert und nach einem Ausgleich gesucht. Doch selbst ohne einen Ausgleich/Einigung, entsteht bei Erwachsenen trotzdem kein Drama oder Leid. Nur Kinder/ Kind Anteile kämpfen ums Überleben, erzeugen Leid und Zerstörung.

Die Ursprünge von Traumata können vielschichtig sein. Schocktraumata sind dabei weit weniger häufig, als das sehr weit verbreitete Bindungstrauma. Die Reproduktion und Weitergabe erfolgen meist unbewusst und ungewollt, sprich ohne bösen Willen.

Wer sich dessen nicht bewusst ist, verteilt gerne erstmal die Schuld an andere. „Ich bin/mache, dass nur weil…“ „der andere hat angefangen…“ „ich/er/sie das Opfer, der Kranke etc und das Böse/Schlechte ist immer im Außen“. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Bekannt als selbsterfüllende Prophezeiung arbeiten das Ego und die ungelösten Kind Anteile in unheilvoller Allianz zusammen. Sie erzeugen unterbewusst und ungewollt immer die gleichen Situationen mit gleichem Ergebnis. Endend in der negativen Selbstbestätigung „alle… sind doof…“ „immer bin ich der/die Dumme …“ „du bist wie die anderen.“ etc.  Dies kann sogar so unbewusst geschehen, dass es selbst erzeugt wird, Kraft seiner eigenen Glaubenssätze.

So hat man es ja von Anfang an immer schon gewusst, anstatt sich selbst zu überraschen, weil man sich vorher selbst überwunden hat oder in den wiederkehrenden Situationen, diesmal „besser“ handelt. Denn nur, wenn ich etwas verändere, erhalte ich auch ein anderes Ergebnis. Sich selbst zu verändern ist dabei das einfachste und das schwerste zugleich.

„Es hilft Dir zu wissen, dass es funktioniert!“

Versuche Dich in Zukunft häufiger zu fragen, wie sich anfühlt, was Du sagst und tust. Kommuniziere erst mit Dir und dann bereinigt mit Deinem Umfeld.
Du bist nicht Deine Gefühle, Gedanken oder Dein Körper. Du bist eine vierte Ebene, die das Ganze belebt. Du bist eine einzigartige Seele, verbunden und eins mit allem!

„Klarheit, vor Harmonie. Nett, nützlich und notwendig muss die Klarheit sein.“

Die Erkenntnis größerer Zusammenhänge und der Selbstwirksamkeit lässt uns Probleme in die Lösung bringen und erkennen, was wirklich funktioniert. Wunschbilder, Erwartungen und Bedürfnisse haben bei dieser Analyse keinen Platz mehr. Für einen erwachsenen Menschen geht diese Klarheit (ohne Leid), vor jede Harmonie. Denn nur, wer in Harmonie mit sich ist, kann in Harmonie mit anderen sein.
Achte also darauf Dich nicht nur selbst zu fragen, wie sich Deine Worte und Taten anfühlen, sondern auch ob es nett, notwendig und nützlich ist. Denn auch ein Ratschlag, bleibt ein Schlag und Gras wächst nicht schneller, wenn Du daran ziehst.

Jeder Mensch steht genau dort, wo er stehen soll. Denkt, fühlt, handelt aus seiner Sichtweise und von krankhaften Fremd- und Selbst Gefährdern abgesehen, für sich immer richtig. Im Vertrauen, dass alles immer zum Besten aller geschieht, fange einfach immer bei Dir an und sei Du die Lösung und der Neubeginn. Wenn nicht für die Welt, dann für Dich. Und Du wirst sehen, wie Du belohnt wirst.

Die Welt ist groß genug, berufliche und örtliche Möglichkeiten quasi unendlich und für jeden gibt es ein Umfeld, was ihn liebt, sieht und versteht. Was in Kontakt und Nähe geht, wenn es gewünscht ist und ansonsten in Autonomie sein lässt. Ein Umfeld, wo Konflikte als eigene Probleme gesehen werden und Wachstum durch Selbstüberwindung möglich ist.

Im Leben ist alles zyklisch. Zyklisches ist nicht linear, sondern entwickelt sich ohne Ende und Anfang in Kaskaden fort. Nur ein neues, weil anderes Bewusstsein erzeugt neue Zyklen durch neues Verständnis und Handeln. Wer diese Entwicklung verweigert, wird sicher älter aber gewiss nicht erwachsener.

Jeden Tag können wir neu beginnen, es besser machen, bei uns anfangen und den anderen Menschen vergeben. Trennung überwinden und Kontakt herstellen, denn am Ende ist immer alles eins.

Ganz wichtig dabei ist, dass wir alle bis zum Schluss lernen und begreifen, dass wir uns selbst nie ganz kennen werden. Meinen Mandanten und Patienten empfehle ich sich als lernender Meister zu sehen.

„Schmerz ist unvermeidlich. Leiden ist optional!“

Denn wer versteht, dass alles bereits da ist und der Weg uns immer zum Ziel führt, der hört auf in Trennung und Mangel zu denken. Man kommt in seine Ur-Kraft, Fülle und Liebe. Man genießt den Weg, jeden Tag, jeden Schritt.

“Entweder die Konsequenz mathematischer Logik oder die Kraft der Liebe und der Schöpfung.”

Denkt bitte immer daran: „Ich bin das Bild, der Maler und der Beobachter.“

Euer Björn

Lifecoach-therapie.com Deine Alternative zum Psychologen

Fazit und Tipps

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