#3 Erfüllte Sexualität und glückliche Beziehung

#3 Erfüllte Sexualität und glückliche Beziehung

Liebe Leser,

herzlichen Willkommen im Blog von lifecoach-therapie.com. Hier werde ich explizit auf euch, meine Zielgruppe eingehen, meine Themenbereiche beleuchten und vertiefen. Um den Blog lebendig und spannend zu halten, werde ich diese Artikel mit anonymisierten und verallgemeinerten Klienten-Erfahrungen für euch noch greifbarer machen. Eure Interessen und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt meiner Artikel. Einerseits um euch direkte Hilfestellungen, anwendbare Tipps und Tricks an die Hand zu geben und andererseits, um euch die Scheu zu nehmen Unterstützung zu suchen.

Auch in der Therapiearbeit, im Life Coaching und Begleitung gilt, dass min. 50% des Erfolges auf Vertrauen und Sympathie beruhen. In dem ihr meine Artikel aufmerksam verfolgt, meine Internetseite, die sozialen Medien und Bilder auf euch wirken lasst, werdet ihr ein besseres Gefühl dafür bekommen, ob wir zueinander passen und ich euch das vermittle, wonach ihr sucht. Mentale Gesundheit, Kommunikation, Paartherapie und Sexualtherapie sind ganz fundamentale Bereiche für alle Männer und Frauen, die unser ganzes Leben bestimmen und die wir zudem selbst beeinflussen können. Manchmal provokant, manchmal humorvoll, werde ich Themen aufgreifen, die euch bewegen oder fesseln.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Wenn euch meine Arbeit gefällt, lasst mir doch gerne bei YouTube, Instagram oder Facebook ein Like und ein Abo da. Rückmeldungen, Fragen und Anregungen dürft ihr gerne in die Kommentarfelder schreiben. Fazit und Tipps findet ihr am Ende des Artikels.

„Die Qualität des Mannes, erkennst Du an den Augen seiner Frau.“

Sexualität, Intimität und die gemeinsame Bedürfnisbefriedigung sind auch immer Gradmesser und Spiegelbild der Paarbeziehung. Sie offenbaren die Reife, Qualität und die Fähigkeiten einer Beziehung und der Partner selbst. Ungelöste Probleme und Störungen auf der einen Ebene, infiltrieren früher oder später auch immer die andere Ebene. Jedoch sind Paartherapie und Sexualtherapie nicht einfach gleichzusetzen und auch viel mehr als nur „Störungsbehebung“. Es geht um Berührbarkeit, gemeinsame Bedürfnisse, persönliches Wachstum und gegenseitige Annahme. Falls dieses nicht möglich ist oder die Beziehung als toxisch und zerstörerisch einzuordnen ist, geht es in der Therapiearbeit auch um ein liebevolles loslassen und eine Rückbesinnung auf sich selbst.

Für eine gesunde Sexualität, sollte man sich darin üben sexuelle Probleme anzusprechen und zu lösen. In der Blogreihe Paartherapie und Sexualtherapie werde ich euch die häufigsten sexuellen Probleme (z.B. sexuelle Appetenz, Lustlosigkeit, Vaginismus, Erektile Dysfunktion und frühzeitige Ejakulation) vorstellen, die Menschen mit psychischen Problemen erfahren können. Über Erklärung und Verständnis das Symptom nicht gleich Ursache ist, werde ich euch Wege aufzeigen, wie man diese Probleme lösen kann, um eine gesunde Sexualität zu pflegen.  

In der Sexualtherapie geht es vornehmlich um die Schwierigkeiten oder Störungen im Empfinden oder Verhalten, die sich in partnerschaftliche Konflikte ausweiten. Im Gegensatz zur Paartherapie, kann die Sexualtherapie auch völlig unabhängig von einer Partnerschaft erfolgen. Eine gesunde Sexualität und eine intakte Sexualfunktion ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für eine glückliche Beziehung. Denn in der Partnerschaft geht es um weit mehr, als nur um Sex und doch zeigen sich auf diesem Feld der Sexualität und Intimität die Probleme des Alltags. Die Paartherapie und Paarberatung unterscheiden sich zudem dadurch, dass der Erhalt der Beziehung nicht das zwingende Resultat der Begleitung sein muss.

„Nimm einer Beziehung den Sex und Du siehst, was übrigbleibt“

Wenn ihr Einzeln, oder als Paar in meine Therapie kommt, ist es mein Ziel eure Lebenszufriedenheit und Lebensqualität zu steigern, in dem ich euer Bewusstsein für Sexualität in einen größeren Zusammenhang bringe. Eure psychosozialen Grundbedürfnisse in Sichtbarkeit und Austausch zu bringen, um den Sinn und die Kommunikation der Beziehung zu fördern, ohne das Ego und Angst dieses verhindern, ist mein Weg um eine befriedigende, zwischenmenschliche Beziehung zu erzeugen.

Denn kein Medikament, keine Technik und kein luststeigender Trick wird einen fehlenden Beziehungssinn oder eine unstimmige Kommunikation zwischen euch ersetzen. Wer jedoch erkennt, dass die Sexualität aus verschiedenen Ebenen besteht (biologisch, psychisch, sozial) und körpersprachliche Kommunikation bedeutet, kann gezielt daran arbeiten. So ist es sogar möglich gegenseitige Erfüllung zu schenken und zu erleben, selbst wenn beide eine Beeinträchtigung der Sexualfunktion haben. Indem ich euch die ganzheitliche Dimension von Sexualität bewusst mache, generiert ihr ein neues Bedeutungserleben für die sexuelle Erregung und eure Lust. Liebe und Sex werden integriert und eure vorhandenen Erlebnispotenziale werden aktiviert. 

Der verbundene Mann, die verbundene Frau

Auch in der Paartherapie und Paarberatung geht es um die verschiedenen Ebenen einer Beziehung, die natürlich auch in Beziehung zueinanderstehen und ihren Ursprung in unseren Glaubensätzen, Erfahrungen und Persönlichkeitsstrukturen haben. Neben der Verbindlichkeit zueinander, was Ziele und Werte anbelangt, geht es um das praktische Miteinander im Alltag, was auch leidenschaftlich, spielerisch und in Konkurrenz zueinander erfolgen darf. Dort wo sich Sexualtherapie und Paartherapie begegnen, ist die dritte Ebene einer Beziehung, die Intimität. Kann ich meinem Partner auch bei schlechter Laune und Traurigkeit, bei Verlust und Verzweiflung, die Wärme und Nähe schenken, die er braucht? Wer diese Ebenen versteht, seine eigenen Anteile beherrscht und sein Ego überwindet, wird in der Lage sein eine echte Verbindung zu seinem Partner aufzubauen. Deswegen wähle ich für dieses Ziel gerne den Begriff des verbundenen Mannes und der verbundenen Frau.

Raus aus den reaktiven Mustern, rein ins Verstehen

Erst gestern rief mich einer meiner Klienten an, der stark unter einem sehr eskalierenden Streit mit seiner geliebten Frau litt. Grenzbereiche wurden verletzt und Dinge gesagt, die beiden im Anschluss sehr leidtaten. Dieses ohne, dass der Streit mit den beiden an sich zu tun hatte, sondern die schlechte Energie der Außenwelt, ihre Entladung in der Beziehung gefunden hat. In diesen Zeiten unglaublicher Umbrüche und Verunsicherungen, existenzieller Unsicherheiten und sehr schlechten Energien, kommt das immer häufiger vor. Wir leben in Zeiten, in denen wir oftmals nicht mehr frei sprechen können, nicht mals mehr frei denken dürfen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Wer dieses doch tut, Grenzen auf den Feldern setzt, wo die schlechten Energien ihren Ursprung haben, muss mit Abstrafung und Ausgrenzung rechnen. Was tun wir also, wir nehmen diese Konflikte mit nach Hause. Leittragende sind dann die Partner und/oder die Kinder.

Kinder in ihrer bedingungslosen Liebe, projizieren alles auf sich und suchen die Schuld bei sich. Ähnliches macht der Er-wachsene Partner, wenn das Bewusstsein dafür fehlt, dass jeder Konflikt mit dem Partner eine Projektion darstellt. Die verschiedenen inneren Anteile suchen hier, im vorletzten Schutzraum (Zuhause, Partnerschaft), die Entladung und den Austausch. Geschieht dieses auf beiden Seiten jedoch unbewusst und auch im Nachgang unreflektiert, ist die weitere Eskalation vorprogrammiert. Das Chaos im Außen, aktiviert und verstärkt die innere Unaufgeräumtheit, Ängste, Traumata und negativen Glaubenssätze und gehen in Resonanz mit den inneren, unausgeglichenen Anteilen des Partners. Viele von euch werden Erinnerungen daran haben, wie man in einer Partnerschaft auf das übelste gestritten hat und beiden ihre Schattenanteile begegnet sind. Wie immer im Leben, wenn eine Situation eskaliert, sollte einer die Ruhe bewahren und verstehen, was eigentlich vor sich geht. Die Versöhnung mit und in sich selber, ist immer der erste Schritt, wenn man die Versöhnung im Außen erreichen will. Nachdem ich die Paare einzeln dazu bringe, anzuerkennen wie individuell jeder aufgestellt ist, kann ich die inneren Anteile in den gesamten Kontext überführen und den Bezug zur Realität wiederherstellen. Der magische Moment ist bei meinen Klienten stets der gleiche, wenn Selbstkontrolle und Selbstverantwortung über die eigenen Anteile übernommen werden.

„Viagra allein, erzeugt keine syndyastische Beziehung.“

Eine ungesunde Sexualität, innere Leere oder Burnout durch One-Night-Stands sowie die Unfähigkeit, über unsere Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, sind Themen, die sehr viele Menschen belasten. Viele Menschen sind auf der Suche nach Erfüllung, sich wieder zu spüren oder nach Kompensation. Doch den inneren Frieden und die Bedürfnisse allein in der Sexualität zu finden, ist aussichtlos, wenn die eigene Sexualität nicht im größeren Zusammenhang gesehen, verstanden und gewertschätzt wird. Weder der geile Hecht oder der Traum aller Männer zu sein, noch „rumzupoppen“ oder viele „Fans“ auf Social Media zu haben, wird euch nachhaltig befriedigen und erfüllen.

Die Wahrheit ist, dass Sex und die eigene Sexualität eine komplexe Verbindung zwischen Geist, Körper und Seele ist. Wenn wir uns nur auf den körperlichen Aspekt des Geschlechtsverkehrs, die sexuelle Anziehung und Eroberung konzentrieren, kann dies zu innerer Leere und Unzufriedenheit führen. Genauso führt ein häufiger Konsum von Pornos, ständig wechselnde Partner oder die Sucht nach Erfolg und Aufmerksamkeit auf Tinder, Fuckbook, Instagram und Co zu einer Leere und Unzufriedenheit.

„(Be-)Schreibe deinen Super-Sex, dass das Geschriebene sogar bei dir selbst Scham auslöst“

Wir müssen lernen unsere Wünsche und Bedürfnisse zu verstehen, um eine erfüllende Sexualität zu haben. Oft fällt es uns schwer, über unsere Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, weil wir befürchten, dass wir unsere Partner verletzen könnten oder selbst verletzt werden könnten. Aber die Wahrheit ist, dass offene und ehrliche Kommunikation der Schlüssel zu einer gesunden sexuellen Beziehung ist. Etwas „anzusprechen“ bedeutet aber nicht automatisch, den nötigen erotisch, intimen Kontakt zur Verbesserung herzustellen. Wenn euer Partner euren Wünschen und Phantasien ablehnend gegenüber steht, hat er zumeist keinen positiven Bezug dazu. Eine traumatisierende Erfahrung oder die Angst davor, sind nicht selten die Gründe hinter dieser Ablehnung. Wer sich und seinen Partner aus diesen Ängsten, Traumata und negativen Blockaden befreien will, sollte zuerst damit beginnen erwartungsfrei Sichtbarkeit für diese Bereiche zu erzeugen, sodass überhaupt Austausch und Wachstum möglich sind. Ein möglicher Weg damit zu beginnen, ist die Beschreibung des „Super Sex“. Jeder verfasst hier einen Brief, der in einem selbst schon Scham auslöst und dann werden diese Briefe getauscht, gelesen und… wenn ihr Glück habt, geht ihr danach direkt in die Umsetzung.

Auch in der Paar- und Sexualtherapie gilt „zwei Schritt vor, einer zurück“. So kann es sein, dass wenn ihr in die aktive Paararbeit geht, eure sexuellen Wünsche und Bedürfnisse austauscht, Verletzungen und Ängste hochkommen. Gebt dem Raum, einen gesicherten Raum, in dem auch trauriger oder durchschnittlicher Sex erlaubt ist. So kann sich die schlechte Erfahrung auflösen und durch eine leistungsunabhängige positive Erfahrung ersetzt werden.

One Night Stand Burn-out

One-Night-Stands können aufregend sein, aber sie können auch zu Burnout und emotionaler Erschöpfung führen. Wenn wir uns nur auf oberflächliche sexuelle Erfahrungen konzentrieren, kann dies zu innerer Leere und Depressionen führen. Wenn wir uns jedoch auf tiefere, bedeutungsvollere und ganzheitliche sexuelle Erfahrungen konzentrieren, können wir uns erfüllt und zufrieden fühlen. Wir müssen uns erlauben, uns für emotionale, körperliche und spirituelle Aspekte unserer Sexualität zu öffnen und so kann selbst ein einmaliges Abenteuer erfüllend und nährend sein.

Insgesamt ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Sex weit mehr ist als nur eine körperliche Handlung. Es ist ein energetischer, spiritueller Austausch, wo wir uns im wahrsten Sinne des Wortes nackt machen und zu einem anderen Menschen in engste Verbindung gehen. Sich hierbei auch berührbar zu machen und den anderen nicht nur anzufassen, sondern ebenfalls zu berühren, öffnet ganz neue Welten der Sexualität, der eigenen Persönlichkeit und der Partnerschaft.

Weder Hexenwerk, noch Raketenwissenschaft

Meine Paartherapie und Sexualtherapie ist weder Hexenwerk, noch Raketenwissenschaft. Das Wechselspiel aus Wahrnehmung, Gefühl und Verhalten wird bewusst beleuchtet, so dass die Partner erkennen können, welche Bedürfnisse bislang nicht erfüllt wurden. Spielerisch werden Hemmungen überwunden, Schutzräume und Stop Wörter gesetzt, Grenzen überwunden und respektiert, syndyastische Beziehungen aufgebaut, neue Erlebniswelten aktiviert, blockierende Ängste und Glaubenssätze aufgelöst.

Denkt immer daran: „Ich bin das Bild, der Maler und der Beobachter.“

Euer Björn

Lifecoach-therapie.com Deine Alternative zum Psychologen

Fazit und Tipps

Indem wir der Dimensionen unserer Sexualität und der Partnerschaft bewusst sind, unsere Wünsche ausdrücken und unsere Bedürfnisse verstehen, können wir uns auf eine tiefere, bedeutungsvollere Verbindung zu uns und zueinander einlassen und gleichzeitig unsere mentale Gesundheit fördern.

Meine Paartherapie und Sexualtherapie bedeutet Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist geeignet für Männer die Frauen verstehen wollen, Frauen die Männer verstehen wollen und alle Paare, die sich selbst verstehen wollen.

  • Offene Kommunikation: Sprecht mit eurem Partner über eure Wünsche und Bedürfnisse, Eure Grenzen und eure Erwartungen an eine erfüllte Sexualität. Offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um eine intime und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.
  • Vertrauen: Das Vertrauen zwischen Partnern ist der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung. Bemüht euch, das Vertrauen eures Partners zu gewinnen und zu halten. Vertrauen in eure Beziehung wird euch beiden helfen, sich in der Sexualität frei und sicher zu fühlen.
  • Experimentiert ruhig: Probiert neue Dinge nicht nur im Schlafzimmer aus. Indem ihr experimentiert, könnt ihr gemeinsam neue Dinge entdecken und die Sexualität aufregender und erfüllender gestalten.
  • Respektiert die Grenzen eures Partners: Es ist wichtig, dass ihr die Grenzen eures Partners respektiert und nur das tut, was für beide Seiten angenehm und einvernehmlich ist. Drängt eure Partner nicht, etwas zu tun, das er oder sie nicht will.
  • Nehmt euch Zeit: Nehmt euch Zeit, euch gegenseitig kennenzulernen und zu erforschen, was euch beiden gefällt. Es geht nicht darum, eine bestimmte Anzahl von Positionen auszuprobieren oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern darum, den Moment zu genießen und sich aufeinander zu konzentrieren.
  • Romantik: Romantik ist wichtig, um eine Verbindung zwischen Partnern aufrechtzuerhalten. Plant gemeinsame Aktivitäten, macht Komplimente, überrascht euch und zeigt eurem Partner, wie wichtig er oder sie für euch ist.
  • Körperliche und emotionale Intimität: Es ist wichtig, sowohl eine emotionale als auch eine physische Verbindung zu eurem Partner aufzubauen. Berührt einander liebevoll, kuschelt und haltet euch an den Händen. Dies wird euch beiden helfen, sich geliebt und verbunden zu fühlen. Denk dabei immer an die fünf Sprachen der Liebe.
  • Einfachheit: Es geht nicht immer darum, das neueste Spielzeug oder die teuersten Dessous zu haben. Manchmal ist es am besten, die Dinge einfach zu halten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf sich gegenseitig.
  • Spaß haben: Der wichtigste Aspekt einer erfüllten Sexualität ist, dass es Spaß macht! Lacht zusammen, macht Witze und habt eine gute, unbeschwerte Zeit miteinander.
  • Geduld: Eine erfüllte Sexualität und eine glückliche Beziehung erfordern Geduld und Arbeit. Es wird Höhen und Tiefen geben, aber mit Geduld und Liebe könnt ihr gemeinsam wachsen und euch weiterentwickeln.
  • Wenn du oder ihr jetzt nicht weiterwisst, bucht direkt euren Termin bei mir.
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